Eva Winkler

Fachtierärztin für Pferde

XXX Unserer Kooperationspartnerin Eva Winkler … Als Fachtierärztin für Pferde hat sie sich während ihrer langjährigen schulmedizinischen Praxistätigkeit auf die komplementären Schwerpunkte Chiropraktik, Akupunktur/TCM sowie funktionelle Bewegungsanalyse und tierärztliche Rehabilitation für Pferde und Hunde spezialisiert. Der Fokus ihrer Tätigkeit liegt in der ganzheitlichen Betrachtung Ihres Pferdes.

Chiropraktik für Pferde

Was ist Chiropraktik und was kann sie für Ihr Tier bewirken?
Die Chiropraktik ist eine manuelle Diagnostik- und Therapiemethode die sehr spezifisch reversible, funktionelle Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäulen- und Gliedmaßengelenke untersucht und behandelt. Auch wenn der Fokus dabei auf der Untersuchung und Behandlung der Wirbelsäule liegt, ist das Ziel der Chiropraktik eine Wiederherstellung und Erhaltung des optimalen Zusammenspiels aller Körperfunktionen.
„Ein intaktes Nervensystem führt zu einer optimalen Funktion des Körpers.“

Eine Chiropraktische Behandlung Ihres Pferdes beinhaltet immer eine ausführliche Anamnese, eine Beurteilung des Pferdes in Ruhe und in der Bewegung, eine eingehende palpatorische Untersuchung der Gelenkbeweglichkeit sowie eine Beurteilung der umliegenden Muskulatur. In manchen Fällen ist es notwendig, ein Pferd unter dem Reiter zu begutachten. Zusätzlich wird bei der ersten Behandlung auch immer der Sattel überprüft und beurteilt.

Als Fachtierärztin für Pferde mit langjähriger Berufserfahrung kann ich die Stärken und Grenzen der Chiropraktik sehr gut einschätzen. Ich sehe sie nicht als Alternative, sondern als Ergänzung zu traditionellen Behandlungsmethoden und kombiniere Sie meist mit einer funktionellen Bewegungsanalyse und -Therapie.

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Akupunktur für Pferde

Ziel der Akupunkturbehandlung ist es, die Ursachen für ein Energie-Ungleichgewicht zu finden und zu beseitigen. Durch die Behandlung wird der gleichmäßige Energiefluss wiederhergestellt und die Selbstheilung des Körpers angeregt. Eine umfangreiche Diagnostik mit ganzheitlicher Betrachtung Ihres Tieres ist hier unerlässlich, um eine korrekte Diagnose zu finden und einen individuellen Therapieplan erstellen zu können.

Die Behandlung erfolgt durch Stimulation spezifischer Akupunkturpunkte, die, ähnlich einer Perlschnur an anatomisch definierten Orten auf den Meridianen liegen. Die Stimulation erfolgt mit Nadeln, die in die Haut eingestochen werden und, je nach Indikation, unterschiedlich lange dort verbleiben. Zusätzlich kann Energie durch Wärme mit der so genannten Moxibustion zugeführt werden. Sollte Ihr Tier keine Nadeln tolerieren, können die Punkte auch gut mit einem Laser stimuliert werden.

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Die Grundlage für eine erfolgreiche und sichere Therapie sind fundierte Kenntnisse der Akupunktur und der Bedeutung ihrer chinesischen Begriffe sowie der tiermedizinischen Anatomie, Physiologie, Neurologie und Pathologie des Therapeuten. Als Tierärztin mit Zusatzausbildung unter anderem in Akupunktur verfügt Eva Winkler über diese Kenntnisse und kann die Stärken und Grenzen der Akupunktur für Ihr Tier individuell einschätzen. Sie sieht die Akupunktur nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur traditionellen Tiermedizin.

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Funktionelle Bewegungsanalyse und -therapie

Unsere domestiziert gehaltenen Reitpferde unterscheiden sich von Wildpferden in ihrer natürlichen Umgebung und Bewegung maßgeblich

Ein Wildpferd verbringt den größten Teil des Tages damit, sich Schritt für Schritt mit gesenktem Kopf meist geradeaus zu bewegen und nur wenn nötig, kurzzeitig für eine überlebenswichtige Flucht maximale Belastung einzugehen. Unsere Reitpferde werden oft in von der Natur abweichenden Haltungsformen gehalten, tragen einen Reiter und einen Sattel und werden dazu ausgebildet Bewegungsabläufe zu zeigen, auf die sie von Natur aus nicht vorbereitet sind. Um aus einem Pferd ein Reitpferd zu machen, das diese Aufgaben sein Leben lang gesund erfüllen kann, muss es von Beginn seiner Ausbildung an Schritt für Schritt langsam und korrekt auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Eine wichtige Voraussetzung für eine lange Karriere Ihres Pferdes als Reitpferd, unabhängig ob als Sport- oder Freizeitpartner, ist eine physiologische Beweglichkeit der Wirbelsäule mit ausreichender Stabilisierung durch die Muskulatur, eine volle Funktionsfähigkeit der Gliedmaßen und Schmerzfreiheit in der Bewegung ohne und mit Reiter.

Ob und in welchem Umfang ihr Pferd in der körperlichen Verfassung ist, seine Aufgabe als Reitpferd erfüllen zu können, kann anhand der Funktionellen Bewegungsanalyse beurteilt werden.

Die Funktionelle Bewegungsanalyse ist ein Beweglichkeits- und Stabilitätstest, der darauf beruht, dass der Körper eine Einheit darstellt, bei der alle Teile miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Bei jeder Bewegung des Körpers wird eine kinetische (Muskel-)Kette in Gang gesetzt, deren uneingeschränkte Funktionalität Grundlage für einen funktionell ungestörten Bewegungsablauf ist.

Nur eine einzelne Schwachstelle in diesen Ketten kann die gesamte Bewegung des Körpers beeinflussen. Können natürliche Bewegungen aufgrund von zu schwacher Muskulatur, Schmerzen oder eingeschränkter Beweglichkeit nicht funktionell ausgeführt werden, neigen Gehirn und Bewegungsapparat dazu, durch Ausweichbewegungen auszugleichen. Die Folge sind asymmetrische Bewegungsabläufe, funktionelle Störungen, eine beeinträchtigte Körperwahrnehmung und damit eine erhöhte Verletzungsgefahr.

Die Funktionelle Bewegungsanalyse zielt darauf ab, Asymmetrien, Instabilitäten und Schwachstellen des Bewegungsapparats aufzudecken und Defizite durch gezielte Behandlungstechniken und einen individuellen Trainingsplan zu beheben. Ziel dieser Therapie ist es, schwache Muskelketten gezielt und korrekt gegen die Schwerkraft und die Fliehkraft zu stabilisieren und starke Muskelketten zu erhalten.

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NeuroStim®

Neuromuskuläre Stimulation

Die neuromuskuläre Stimulation basiert auf der Erkenntnis, dass das Körpergewebe mit einer bestimmten Anzahl Schwingungen pro Sekunde schwingt

Diese Schwingungen sind nur videomikroskopisch und nicht dem bloßen Auge erkennbar. Mit 45 Prozent Massenanteil ist die Skelettmuskulatur das größte Antriebsorgan für solche Schwingungen und sorgt über diesen Effekt im Zwischenzellraum (Extrazelluläre Matrix) für einen Pumpeffekt, durch den Wasser, Sauerstoff, Nährstoffe, Abwehrstoffe und Abfallstoffe an- und abtransportiert werden. Ist der Pumpeffekt gestört, kommt es zur Verminderung oder Stauung dieser Transportprozesse mit dem Ergebnis, dass die betroffenen Zellareale nicht mehr ausreichen ver- und entsorgt werden. Als Folge kommt es zu schmerzhaften Adhäsionen und Verspannungen der Muskulatur und des Bindegewebes (einschließlich der Faszien), die zu einer Vielzahl von Folgeerkrankungen führen können.

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Die neuromuskuläre Stimulation ist eine tiefenwirksame Therapie, die durch definierte mechanische Schwingung sensible Nervenzellen im Bindegewebe anspricht und dadurch die Funktionsfähigkeit des Bindegewebes wiederherstellt.

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Reitanlage Hubertushof
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